Beiträge vom März, 2009

Die ganze Welt in einem Garten

Sonntag, 29. März 2009 15:35

Es wird Zeit für Nachrichten aus dem Garten. Ich habe gestern die Paradeiser, die ich immer selber ziehe,  ausgesät und warte jetzt, dass sie keimen. Heuer werde ich das aber nicht hier dokumentieren, das wäre ja langweilig. Ich habe mich aber schon im Februar mit Gartenthemen beschäftigt, weil ich eine Reportage über einen Gemeinschaftsgarten in Wien für die Zeitschrift Lebensart geschrieben habe.

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Das Foto gibt einen Vorgeschmack auf den Sommer, es stammt von Doris Seyr, einer der GärtnerInnen im Heigerleingarten in Wien Ottakring. Die Reportage gibt es hier  zum Nachlesen, weitere Informationen über Gemeinschaftsgartenprojekte hier.

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Und so hat es ausgesehen, als ich den Heigerleingarten das erste Mal besucht habe. Das ist eine echte Herausforderung, eine Reportage zu schreiben, die im Frühling gelesen wird, wenn der Garten gerade im Schnee versinkt…

 

 

 

Thema: Garten | Kommentare (2) | Autor: sonja

Rot, rot, rot sind alle meine Titel

Freitag, 20. März 2009 18:22

ALLE ist ein bisschen übertrieben, aber Rot ist schon so eine Art Leitfarbe in meinem Blog und kommt auch immer wieder vor – in den Überschriften und den Fotos. Und jetzt also wieder.  Diesmal geht es um Kirschen, die ich letzten Samstag gegessen habe. 

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Natürlich haben Kirschen im März keine Saison, es war ja auch eine Kirschsauce, gewürzt mit Zimt und Kardamom – den Rest hab ich vergessen. Es handelt sich um ein Rezept aus dem Jahr 1651 und ich kann versichern, dass die Sauce hervorragend zu frisch gekochten Blut- und Leberwürsten passt.

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Die Sauce wird kalt gegessen, die Würste wurden gekocht – auf einer Kochplatte auf einer Fensterbank in einem Büro. Kochen geht doch wirklich überall. Wer mehr über diese Mahlzeit wissen will, die zu einem meiner Projekte gehört, kann gerne hier ALLES nachlesen.

 

 

Thema: Lebensmittel, Kochen | Kommentare (0) | Autor: sonja

Kulinarische Ergänzung fair geteilt

Donnerstag, 5. März 2009 16:36

Zum Thema „Fair teilen“ ließe sich ja eine ganze Menge sagen, denn was könnte man nicht alles fair teilen? Einkommen, Erwerbsarbeit, Versorgungsarbeit, Küchenarbeit, . . .  aber auch Zeit, Raum, Chancen und noch so einiges mehr. Eine Reportage für das VCÖ-Magazin hat mir vor kurzem in Bezug auf das Teilen einen neuen Blick auf den 6. Wiener Gemeindebezirk eröffnet. Das ist nämlich ein Bezirk, in dem mittels Stadtplanung für mehr Fairness zwischen Frauen und Männern gesorgt wird. Stadt fair teilen – heißt dementsprechend das Projekt.

 

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Verblüfft dabei hat mich, wie groß die Wirkung von vergleichsweise kleinen Maßnahmen ist. Das könnte „man“ doch eigentlich überall machen. Der Spaziergang durch den 6. Bezirk mit Eva Kail und Elisabeth Irschik von der Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen war jedenfalls sehr spannend für mich und kann hier nachgelesen werden.

 

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Foto: Norbert Novak/VCÖ

Dass ich da gleich an zwei ausgesprochen interessanten kulinarischen Adressen vorbeigegangen bin, wusste ich damals noch nicht. Muss ich aber zumindest hier ergänzen, da das Magazin schon erschienen ist und normalerweise diese Kategorie von Tipps (noch) nicht beinhaltet.

Die erste Adresse ist das Finkh in der Esterhazygasse, ein wunderbarer Platz zum Mittagessen. Ich habe dort zum Beispiel eine herrliche Rote-Rübensuppe mit einem Stück Forelle und beim zweiten Mal die beste Petersilcremesuppe meines Lebens gegessen. Und mittlerweile ist noch eine interessante Adresse dazugekommen, wie ich dank Severin Corti und dem STANDARD weiß: Gleich dort, wo wir die fußgängerfreundliche Ampelschaltung besprochen haben, in der Hofmühlgasse nämlich, gibt es eine Vinoteca Tropea, die allerhand spannende Speisen zu bieten hat. Da muss ich wohl bald wieder mal dort spazieren gehen.

 

 

Thema: Lokale, Politik, Empfehlungen | Kommentare (3) | Autor: sonja