Beiträge vom September, 2008

Ein Team kocht!

Samstag, 27. September 2008 19:47

Miteinander kochen ist eine ganz wunderbare Möglichkeit für Teams sich einen guten Tag zu gönnen und gleichzeitig das gegenseitige Verständnis zu fördern, die Kooperationsfähigkeit zu stärken oder auch an bestimmten Themen zu arbeiten, die gerade anstehen. Dieses Kocherei hat Ende August stattgefunden. Es kocht die Personalabteilung der Universität für Bodenkultur und zwar ein spätsommerliches, mediterranes Büffet.

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Der Anfang: Lebensmittel in Hülle und Fülle, liebevoll ausgesucht und eingekauft.

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Ein wichtiges Ritual: Feuer machen!

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Koriander und Co: Gewürze rösten, mahlen, mischen. Wir brauchen sie  um ein Couscous zu verfeinern.

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Ein Huhn wird mit Zitronen gefüllt. . .

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. . . in einen Tonmantel gehüllt . . .

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 . . . und im Feuer gegart.

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Kochen im Garten: Brotteig ansetzen, Huhn vorbereiten, Gemüse schneiden.

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In der Küche wird das Gemüse für ein Ratatouille geschmort.

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Palatschinken gibt es zur Nachspeise – unter anderem.

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Hier entsteht eine Vorspeise – Prosciutto aus dem Weinviertel mit Bio-Melone, ebenfalls aus dem Weinviertel.

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Der Tisch wird im Schatten eines Baumes wird geschmückt und vorbereitet.

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Das Brot backen wir heute am Feuer – die Hitze dabei ist gewaltig.

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Das Huhn ist fertig und muss aus seinem Tonmantel heraus.

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Vorspeisen: Schinken mit Melone, Kichererbsensalat, Griechischer Salat. Hauptgerichte: Zweierlei Huhn, Ratatouille, Couscous mit Rosinen und Pinienkernen, Brot und Kartoffeln vom Holzfeuer. Nachtisch: Palatschinken, Obstsalat und Mascarponecreme mit Limetten.

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Genussvoller Abschluss: die gemeinsame Mahlzeit! Beim Teamkochen kann – je nach Wunsch – das gemeinsame Tun und Genießen im Vordergrund stehen oder aber wir nutzen das Kochen als Methode, um an ganz konkreten Themen zu arbeiten. Unsere Spezialität: Wir arbeiten gerne in der Küche und am Lagerfeuer, verbinden drinnen und daußen, Kochen und Naturerfahrung.

 

Thema: Teamkochen, Erwachsenenbildung, Kochen | Kommentare (1) | Autor: sonja

Schokoladekuchen, wirklich „delicious“

Freitag, 12. September 2008 16:06

Ich könnte ja stundenlang im Netz verbringen und einfach nur Food-Blogs lesen! Unglaublich, was es da gibt und wieviele Anregungen man sich da immer holen kann. Ein sehr schöner, sogar preisgekrönter Food-Blog ist der von Nicole Stich. Wie viele ihrer Fans habe auch ich schon auf ihr Kochbuch gewartet, das sie im letzten Jahr in Atem gehalten hat und das soeben erschienen ist. Vorgestern lag es dann in der Buchhandlung und ich habe es natürlich gleich mitgenommen.

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Nach einem Leseabend war klar: Da gibt es viele feine Rezepte, die ich gerne bald ausprobieren will. Und weil ich gestern große Lust auf Schokoladekuchen hatte, habe ich ein Rezept für einen Schokoladekuchen (fast) ohne Mehl ausprobiert. Es hat mir auch deshalb gefallen, weil man ganz spontan anfangen kann (keine zimmerwarme Butter – die wird einfach geschmolzen). Es ist ein sehr schokoladiger Schokoladekuchen – ganz wie ich ihn gerne mag.

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So geht das Rezept – ich habe es auf deliciousdays.com nicht gefunden – und es ist natürlich kein Ersatz für das Kochbuch, das wirklich schön ist und neben den Rezepten auch Lesestoff bietet – wärmste Empfehlung!  

200 g Butter und 200 g dunkle Schokolade (ich hatte nur Kochschokolade zu Hause) schmelzen – ich mache das in einer Stielkasserolle mit ganz schwerem Boden und  bei milder Hitze (so spar ich mir das Wasserbad).

lt Rezpet 200 g Zucker dazurühren – ich hab nur 100 g genommen, weil die Kochschokolade süßer ist, als die im Rezept angegebene. Alles gut verrühren und etwas auskühlen lassen.

Dann nach und nach 4 Eier einrühren – einfach mit dem Kochlöffel. Die Konsistenz der Masse wird immer puddingartiger. Zum Schluss noch drei Esslöffel Mehl untermischen. In eine gebutterte und bemehlte Springform füllen (oder in Muffinförmchen wie am Foto zu sehen) und bei 190 Grad im vorgeheizten Backrohr ca. 22 – 25 Minuten backen. Das gilt für die Springform. Die Minis brauchen nur etwa 15 Minuten. Im Kern darf der Kuchen noch ein bisschen weich sein und lauwarm schmeckt er großartig. Aber auch ausgekühlt ist er wunderbar.

Eine Glasur gibt es auch, aber die hab ich nicht gemacht und schreib sie daher auch nicht auf.

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Ich finde bei diesem Kuchen zwei Dinge wirklich interessant: 1. Man braucht nur einen Topf dafür und einen Kochlöffel. Schmelzen, rühren, in die Form schütten, backen – weniger Geschirr geht nicht.  2. Meine Mutter hat schon vor 40 Jahren Schokoladekuchen ohne Mehl gebacken – ganz ohne, es kommen nur Nüsse rein. Damals war das etwas ganz Besonderes und sie wurde für ihr Rezept viel gelobt. Ich bin also mit so richtig schokoladigen Schokoladekuchen aufgewachsen.

Jetzt habe ich insgesamt vier Lieblingschokoladekuchen. Zwei Rezepte sind von meiner Mutter, eines von Donna Hay, das neueste von Nicky Stich. Eine gute gute Mischung! Müsste man fast mal eine Schokoladekuchenverkostung machen. . .

 

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Thema: Bücher, Rezepte | Kommentare (3) | Autor: sonja