Beitrags-Archiv für die Kategory 'Lebensmittel'

Rot fehlt!

Dienstag, 15. Juli 2008 18:34

Das ist keine Anspielung auf aktuelle politische Zustände, sondern einfach eine Beschreibung der Ochsenherzen im Garten. Die Fotos zeigen den „paradeisischen“ Zustand am 8. Juli. Mittlerweile sind sie eh noch größer geworden.

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Was fehlt ist das Rot!! Ist aber auch kein Wunder bei dem Wetter.

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Thema: Ochsenherzen, Lebensmittel | Comments Off | Autor: sonja

Klein, grün, vielversprechend

Freitag, 20. Juni 2008 18:40

Die Ochsenherzen wachsen und man kann sich schon vorstellen, wie es sein wird, wenn sie statt klein und grün, groß und rot sind. Mehr Worte gibt es heute nicht – keine Zeit, keine Lust zum Schreiben. Der Garten lockt. . .

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Thema: Ochsenherzen, Politik, Lebensmittel | Comments Off | Autor: sonja

Wie blühen Ochsenherzen?

Dienstag, 10. Juni 2008 8:27

Für alle, die den Anfang dieser Geschichte verpasst haben: Ochsenherzen sind eine Tomatensorte, die ich in meinem Garten pflanze und zwar jedes Jahr aus den selbstgeernteten Samen vom Vorjahr. Jetzt blühen sie! Der viele Regen hat ihnen gut getan und die Pflanzen schießen geradezu in die Höhe.

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Mit den Tomatenpflanzen ist allerdings das Unkraut (Wildkraut – für politisch ganz Korrekte) mit gewachsen und muss ein bisschen dezimiert werden. Ganz vorne sieht man meine Zucchinipflanzen, die blühen auch schon.

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Meine Tochter hat mich gefragt, wieso ich diese Ochsenherzen-Geschichten auch in die Kategorie „Politik“ ablege? Natürlich ist das eine ganz private Sache – einerseits. Andererseits ist doch das Private politisch und es kann gar nicht schaden, sich das wieder mal in Erinnerung zu rufen. Und ein politischer Akt ist es auch, Saatgut zu erhalten und selbst zu vermehren und diese Arbeit nicht allein Arche Noah  zu überlassen. Das Essen in „die eigene Hand“ zu nehmen, find‘ ich auch ziemlich sinnvoll. Und es macht Spass – wenn nicht gerade wieder mal die Schnecken die Herrschaft im Garten übernehmen, oder die Wühlmäuse, . . .

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Bunte Vielfalt und einsame Spitze

Montag, 19. Mai 2008 16:09

Eine kleine Zeitreise in den Sommer können wir ja machen, während draussen gerade doch noch so eine Art „Eisheiligen“- Wetter herrscht. Ja so schaut das aus, wenn man viele verschiedene Sorten von Tomaten anbaut und erntet. Sehr verlockend!

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Vor einer Woche glaubten wir ja, es würde es  keine Eisheiligen geben! Mittlerweile wissen wir es besser – sie haben sich einfach verspätet. Wie auch immer, die Paradeispflanzen sind in der Erde. Sie werden es schon aushalten, sind ja abgehärtet.

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Ich baue immer nur diese eine Sorte (Ochsenherzen) an , weil ich sie sortenrein erhalten will und das funktioniert nicht, wenn andere Paradeiser in der Nähe sind. Also verzichte ich auf die bunte Paradeiser-Vielfalt, die ich auch im Garten haben könnte, wenn ich Samen oder Pflanzen kaufen würde. Schweren Herzens zwar, aber geschmacklich sind unsere Ochsenherzen ohnehin einsame Spitze.

Optisch und auch sonst spricht schon einiges für Vielfalt. Das Foto ganz  oben zeigt einen Bruchteil der Möglichkeiten. Die bunte Pracht stammt von den Feldern und Gärten von Regine Bruno, die mit ihrem genialen Konzept auch Menschen ohne Garten zu eigenem Gemüse verhilft. Man mietet eine Parzelle, der Anbau wird von Biobäuerinnen und -bauern erledigt, dann kümmert man sich selbst weiter darum und erntet, erntet, erntet – selbst. Solche „Selbsternte-Flächen“ gibt es schon in ganz Österreich und die kompetenteste Anlaufstelle für Interessierte ist Regine Bruno.

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Und zum Schluss noch eine kleine Zeitreise – ja, sie werden uns schmecken, die grünen, gelben und roten Früchtchen. Im Salat, als Suppe oder Sugo oder am besten einfach so, aufgeschnitten,  mit Salz und feinstem Olivenöl.

 Fotos: Regine Bruno, www.selbsternte.at

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Ochsenherz, was willst du mehr?

Donnerstag, 1. Mai 2008 15:23

Keine drei Wochen ist es her, seit die frisch pikierten Pflänzchen in ihren neuen Töpfleicht beleidigt ausgeschaut haben. Und jetzt sind sie schon 25 cm hoch, kräftig und eindeutig erkennbar als Paradeiserpflanzen. Abgehärtet sind sie auch, denn sie kommen fast täglich an die frische Luft. Aber bis zum Auspflanzen brauchen wir noch ein bisschen Geduld. Vor den Eisheiligen kommt das nämlich keinesfalls in Frage.

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Aus der richtigen Perspektive schaut es im Wintergarten aus wie in einem Pflanzendschungel. Vorne Paradeiser, hinten Rosen – allerdings schon fast verblüht.

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Ochsenherzen, leicht pikiert

Montag, 14. April 2008 8:35

Es war schon höchste Zeit, die Pflänzchen aus ihrem WG-Leben in der grünen Kiste zu erlösen. In der Fachsprache heißt das „pikieren“. Im eigenen Topf wird jede von ihnen zu einer kräftigen Pflanze heranwachsen, bevor sie dann ab Mitte Mai ins Beet dürfen.

Gartentisch mit Jungpflanzen

Alles ist vorbereitet – Erde, Töpfe und sogar das Wetter spielt mit.

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Natürlich sind es wie jedes Jahr viel zu viele. So viel Platz hab ich einfach nicht im Garten.

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Die Auswahl fällt schwer, eigentlich schauen alle Pflänzchen  vielversprechend aus.

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Gleich nach dem Umsetzen sind sie wirklich leicht „pikiert“. Aber das gibt sich bald.

Natürlich kann man auch gleich fertige Pflanzen kaufen, mittlerweile gibt ja schon eine gewisse Sortenvielfalt. Aber diese eine Sorte, die wir mittlerweile als „unsere“ bezeichnen, gibt es so eben nirgends. Außerdem ist der Umgang mit Saatgut ein absolut (überlebens-)wichtiges und hochpolitisches Thema. Es berührt die Frage der biologischen und der Kulturpflanzenvielfalt ebenso wie die Frage der Verfügungsmacht über Saatgut.  Arche-Noah-Obmann Peter Zipser hat dazu in einem Standardinterview die wichtigsten Fragen angesprochen.

Tipp: Bei Arche Noah kann man übrigens Bio-Saatgut beziehen, Pflanzen kaufen, sich informieren und vieles mehr. Ein sehr nützliches Buch ist das „Handbuch Samengärtnerei“ von Adrea Heistinger – ebenfalls erhältich im Shop bei Arche Noah.

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Große Ochsenherzen, ganz klein, Teil 2

Sonntag, 30. März 2008 19:32

Gestern waren die ersten Spitzen sichtbar,  aber noch unfotografierbar – zumindest für mich.  Heute sind sie schon grün und mindestens drei Zentimeter groß, meine Paradeispflanzen. Wahnsinn, wie schnell das geht. Und weil heute so ein schöner, warmer Tag war, habe ich sie schon für ein paar Stunden an die frische Luft gebracht.

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Große Ochsenherzen, ganz klein

Dienstag, 25. März 2008 13:23

Kaum sind Osterschinken, Eierkren und Reindling verspeist, muss die Gartensaison eröffnet werden. Vorerst noch in einem Blumenkistel im Haus bzw. im Wintergarten. Die unscheinbaren Krümel auf dem Foto sind zukünftige Paradeiser (Tomaten) und zwar eine Sorte, die wir ganz besonders mögen und jedes Jahr selbst aus den Samen ziehen, die wir im Sommer davor auch selbst aus den besten Früchten gewonnen haben. Das klingt nach Aufwand, ist es auch, aber es lohnt sich. 

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Die erste Paradeiser dieser Art habe ich von meinem Vater bekommen, der sie von einer Freundin geschenkt gekriegt hat, die sie von einem Urlaub in Kroatien mitgebracht hat. Das nenn ich Ursprungszeugnis! Der Form nach handelt es sich offenbar um Ochsenherzen, sehr große, fleischige, gerippte Tomaten, die einfach großartig schmecken. Sie sind süß, haben gerade richtig viel (also eher wenig) Säure, wenig Kerne – die Samengewinnung ist also gar nicht einfach.  Lieber würden wir ja alle Früchte essen, aber das würde sich dann halt im nächsten Sommer rächen, also muss in diesem Fall die Vernunft über die Esslust siegen. Jetzt liegen die Samen jedenfalls in der Erde, werden sorgfältig feucht gehalten und sobald die ersten grünen Spitzen zu sehen sind, schreibe ich weiter.

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Salamitaktik

Sonntag, 16. März 2008 19:38

Wenn ich unterwegs bin, sind Märkte ein Fixpunkt für mich. Ich lasse keinen aus, den ich erreichen kann. Und wenn ich in Kärnten bin, interessieren mich die Würste, der Speck, der Schinken und vor allem die Salami. Ich komme nie ohne eine echte Jauntaler Salami zurück. Ich bin mit diesem Salamigeschmack aufgewachsen, also ist das der Inbegriff von Salami für mich.

 

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Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die Märkte sind. Während der Bauernmarkt in Korneuburg, wo ich regelmäßig einkaufe, von Obst und Gemüse dominiert ist, gibt es in Völkermarkt, wo ich aufgewachsen bin, hauptsächlich Fleischprodukte von bäuerlichen Produzenten. Und natürlich Kasnudeln, die nehm ich auch gerne mit. Frau muss ja nicht immer alles selbst machen.

 

 

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Wird Fleisch Geschichte?

Montag, 25. Februar 2008 19:01

Ergänzung zu meinem Beitrag von gestern „Fleisch macht Geschichten“ über das Image-Inserat der AMA für Fleisch.

Ein Zitat aus einem Artikel, der am 27. Jänner 2008 in der New York Times erschienen ist und heute auszugsweise im Standard gebracht wird, in dem es um die negativen Umweltauswirkungen der Fleischproduktion geht und in dem Experten eine Kampagne für eine Reduzierung des Fleischkonsums voraussagen – ähnlich der gerade aktuellen gegen das Rauchen:

Mr. Rosegrant of the food policy research institute says he foresees “a stronger public relations campaign in the reduction of meat consumption — one like that around cigarettes — emphasizing personal health, compassion for animals, and doing good for the poor and the planet.”

Dann ist es ja gut, dass die AMA schon mal begonnen hat, gegenzusteuern.

Ach, übrigens: Ich bin keine Vegetarierin.

 

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